[Techniken 1x1] Stamping

19:33

Immer wieder bekomme ich auf Instagram Fragen gestellt wie zum Beispiel "Wie hast du das gemacht?, "Welche Produkte empfielst du?" und deshalb möchte ich meinen Blog nun ergänzend dazu nutzen und hier ein kleines Nagel-Techniken 1x1 ins Leben rufen. Heute geht es speziell um das Thema Stamping. Hier werden Motive, die in Metallplatten eingefräst sind mit Nagellack bestrichen und der überschüssige Lack abgeschabt. Mit einem Stempel wird dann das Motiv von der Platte auf den Nagel übertragen.


1. Equipment
Zum Equipment gibt es unglaublich viel zu erzählen, aber am Ende des Tages muss hier jeder seine eigenen Vorlieben entdecken und Produkte finden die einem Zusagen. Im Folgenden kann ich euch also nur meine persönlichen Favoriten vorstellen.

1.1. Stamper
Hier gibt es die verschiedensten Produkte und so viele Meinungen.
Der CSS ist superweich und ein wenig klebrig (auch sticky genannt). Das wird besonders für Anfänger empfohlen da diese am leichtesten die Motive aufnehmen sofern man so wenig Druck wie möglich benutzt. [Preis: 9,95€ hier]
Essence dagegen bringt das genaue Gegenteil: hart und überhaupt nicht klebrig. Für jeden der gerne fest aufdrückt ist dieser perfekt geeignet. Diesen Stempel bekommt man nur im Set mit Platten, welche meiner Meinung nach absolut ungeeignet sind. [Preis: 2,99€ z.B. bei Müller]
Nun noch mein persönlicher Favorit der Clear Jelly Stamper von online-hut. Er ist eher weich, durchsichtig zum Durchschauen und dadurch ermöglicht er das perfekte Platzieren auf dem Nagel. Leider ist dieser auch wahnsinnig porös und empfindlich. [Preis: 6,09€ hier]
Die neueste Online-Revolution die ich entdeckt habe stammt von Uberchic Beauty und sieht mir persönlich nach einem Highlight aus, getestet habe ich ihn aber nicht.

Die Stamper sind in der Regel aus Silikon und sollten deshalb nur mit einer Fusselrolle gereinigt werden. Nagellackentferner und Aceton machen das Kissen auf lange Sicht porös und dadurch kaputt. Auch Anbuffern (mit einer Nagelfeile) sollte man tunlichst vermeiden.

1.2. Scraper
Zweckentfremdete Plastikkarten oder spezielle Schaber sind beides gut um den Lack von der Platte abzuschaben und später mit dem Stampel über die Platte zu rollen und auf den Nagel zu übertragen. Scraper wie zum Beispiel der von Konad sollte man meiden, da diese ein Metal an der unteren Kante haben und auf Dauer die Platten zerkratzen.

1.3. Platten
Anbieter für Platten gibt es zahlreiche. Meiner Erfahrung nach ist günstig nicht immer schlecht und teuer nicht unbedingt besser. Oft lohnt es sich zu testen.
Solide Platten bietet MoYou London an. Ich hatte bisher noch keine Platte die ein Totalausfall war, aber schon Motive die einfach nicht funktionieren wollen. [Preis: 4,99£, also ca. 6,50€ hier]
Eine günstige und relativ zuverlässige Alternative bietet der BornPrettyStore an, hat aber als Manko die wirklich lange Versanddauer. [hier und mit meinem Code ZABX31 gibt es auch noch 10% Rabatt] Auch eBay und Amazon bieten eine gute Möglichkeit.

1.4. Das Clean Up
Wer mit bunten Farben und womöglich noch Glitzerlacken hantiert muss danach auch seine Nagelhaut wieder von Farbe befreien. Um sich die mühsamme Arbeit zu ersparen kann man von vorne rein präventiv Latex oder ähnliche CleanUp Produkte wie zum Beispiel NailCandi benutzen oder auch Tesa. Weitere Farbreste kann man einfach mit Nagellackentferner oder Aceton und einem Pinsel die Reste wegwaschen.

2. Die Durchführung

Was hier jetzt nicht zu sehen ist, ist dass die Platte jedes Mal zwischen den Stamping(versuchen) mit reinem Aceton gereinigt wurde. Außerdem habe ich zuletzt mit einem Pinselchen und Aceton das restliche Schwarz von der Nagelhaut abgemacht, allerdings auch erst nach dem letzten Foto.

3. Ergebnisse 

In der Regel lackiere ich natürlich alle Finger und nicht nur zwei, deshalb habe ich euch hier einige Designs festgehalten.








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1 Kommentare

  1. Super Anleitung Alina! :) Das ist bestimmt sehr hilfreich für Anfänger ;) Ich hab damals auch mit dem CSS angefangen und bin mittlerweile froh, dass ich gleich etwas mehr Geld anstatt für einen billigen Stamper ausgegeben habe. LG Marina

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